Virtualisierung

Virtualisierung bezeichnet in der Informatik die Erzeugung von virtuellen (d. h. nicht physikalischen) Dingen wie einer emulierten Hardware, eines Betriebssystems, Datenspeichers oder Netzwerkressource. Dies erlaubt es etwa, Ressourcen von Computern (insbesondere im Server-Bereich) transparent zusammenzufassen oder aufzuteilen, oder ein Betriebssystem innerhalb eines anderen auszuführen.

Zur sprachlichen Herkunft des Begriffs, siehe Virtualität.

Primäres Ziel ist, eine Abstraktionsschicht zwischen Anwender (etwa einem Betriebssystem) und Ressource (etwa die Hardware des Computers, über die ein Betriebssystem üblicherweise exklusive Kontrolle hat) bereitzustellen.

Diese erlaubt, andere physische Gegebenheiten vorzugeben, als tatsächlich vorhanden: Etwa kann einem Betriebssystem die Alleinnutzung eines Computers vorgegaukelt werden, wobei es tatsächlich innerhalb eines anderen Betriebssystems als reguläres Anwendungsprogramm läuft, auf durch die Abstraktionsschicht emulierter Hardware.

Dies ermöglicht auch das Zusammenfügen mehrerer (heterogener) Hardwareressourcen zu einer homogenen Umgebung, etwa die Bündelung mehrerer verschiedener Netzwerkadapter zu einem virtuellen vereinigten Adapter.

Da Virtualisierung zu erheblicher Einsparung von Hardware führen kann, ist sie eine wichtige Green IT-Maßnahme. Virtualisierung hat einen deutlich positiven Umwelteffekt bei richtiger Umsetzung.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Virtualisierung_(Informatik)

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