Disk-Array

Ein Disk-Array (eingedeutscht Disksubsystem oder Plattensubsystem) ist ein Gerät mit mehreren Festplatten, die Servern zur Verfügung gestellt werden. Funktionalitäten wie RAID, Storage-Virtualisierung, Kopien oder Spiegelungen innerhalb desselben oder auch zwischen Disk-Arrays werden direkt auf diesen ohne Beteiligung der Server ausgeführt.

Geschichte

Die ersten Disk-Arrays waren einfache externe Festplattengehäuse ohne RAID-Funktionalität (JBOD). Moderne Disk-Arrays verfügen über mehrere unabhängige Controller, um Hochverfügbarkeit durch Redundanz, hohe Datentransferleistungen durch Lastverteilung und den parallelen Zugriff von mehreren Servern gleichzeitig (oft über ein Storage Area Network) zu ermöglichen. Ebenfalls üblich ist der Einsatz von Cache-Subsystemen. Hierdurch wird ein Schreibvorgang bereits zum Betriebssystem hin als beendet gemeldet, wenn die Daten im Cache des Disk-Arrays abgelegt wurden, aber noch nicht physisch auf die Festplatten gespeichert wurden. Dies beeinflusst die Schreibperformance des Gesamtsystems positiv.

Anfangs erfolgte der Anschluss über SCSI. Ende der 1990er Jahre setzte sich Fibre Channel als übliche Schnittstelle durch. Je nach Einsatzbereich ist auch eine Anbindung über iSCSI denkbar. Im Großrechner-Umfeld sind ESCON und FICON gängige Protokolle.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Disk_Array

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